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Kindersichere Steckdosen & Elektrik

Stromunfälle: Kinder im Krabbelalter sind besonders gefährdet

Kindersicherheit bei der Elektroinstallation: Expertentipps von der aktion pro eigenheim

Im Haus lauern viele Gefahren für Kinder. Besonders gefährlich sind Unfälle mit elektrischem Strom. Wie kann man die Elektroninstallation in den eigenen 4 Wänden kindersicher gestalten? Wir haben die Experten von der aktion pro eigenheim gefragt.

Rund 250.000 Kinderunfälle im Haushalt werden jährlich in Deutschland verzeichnet, viele davon sind Stromunfälle. Welche Altersgruppe von Kindern ist besonders gefährdet?

Statistische Daten, in welchem Alter sich die meisten Stromunfällen bei Kindern ereignen, haben wir leider nicht vorliegen. Besonders gefährdet sind Kinder ab dem Krabbelalter (Steckdosen befinden sich dann häufig auf Augenhöhe und werden erkundet). Elterliche Aufmerksamkeit ist aber in jedem Kindesalter geboten, denn auch ältere Kinder sind gefährdet, wenn sie „experimentieren“ oder Elektrogeräte selbstständig nutzen.

Was sind die größten Strom-Gefahrenquellen für Kinder im Haus?

Die größten Gefahrenquellen sind ungeschützte Steckdosen und Steckdosenleisten, kaputte Elektrogeräte, lose Elektrokabel oder Leitungen, die über Putz liegen, und Elektrogeräte im Bad.

Wie schützt man Kinder am sichersten vor gefährlichem Kontakt mit Steckdosen?

Ein Kinderschutz für alle Steckdosen ist nicht teuer, schnell installiert und verhindert Stromunfälle. Ideal sind Kinderschutzsteckdosen mit integrierter Kindersicherung.

 
 
aktion pro eigenheim

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Die aktion pro eigenheim ist ein Ratgeberprotal zu Hausbau und Hauskauf. Dort finden Immobilenbesitzer und Bauherren umfangreiche Praxistipss und unabhängigen Expertenrat.

Von der Konzeption bis zur Fertigstellung: Mit seinem Ratgeber-Portal führt die aktion pro eigenheim Bauherren Schritt für Schritt durch Ihr Bauvorhaben und fokussiert dabei besonders die Themen Sicherheit und Kosteneffizienz.

Weitere Informationen unter www.aktion-pro-eigenheim.de

Was sollten Eltern beim Kauf von Elektrospielzeug beachten?

Neben den üblichen Prüfzeichen wie CE-Kennzeichnung und GS-Zeichen sollten Eltern bei Elektrospielzeug auf das VDE-Zeichen für geprüfte elektronische Produkte achten. Spielzeug mit kaputten / beschädigten Batterien, Trafos oder Kabeln gehört nicht in Kinderhände.

Gibt es besondere Verhaltensregeln für Kinder im Umgang mit elektrischen Geräten und Anschlüssen?

Das ist natürlich je nach Alter verschieden, aber grundsätzlich sollten Kinder wissen, dass man nichts in Steckdosen steckt, elektrische Geräte immer ausschaltet und kaputte Geräte nicht benutzt, dass man Geräte nur am Stecker und nicht am Kabel aus der Steckdose zieht und dass man Elektrogeräte keinesfalls in Verbindung mit Wasser nutzt, also zum Beispiel niemals in der Badewanne föhnt. Darüber hinaus sollten Eltern ihren Kindern erklären, dass man Elektrogeräte immer erst reinigt, wenn der Netzstecker gezogen ist, und nicht selber reparieren darf.

 
 

Was tun bei Stromschlag?

Die fünf Rettungsmaßnahmen. Weitere Infos hier

Welche Maßnahmen, außer elektrische Anschlüsse und Geräte sicher zu verwahren, gibt es noch um das Kind vor einem Stromunfall zu schützen?

Je nach Alter sollte Kindern immer wieder der Umgang mit elektrischen Geräten erklärt werden, um Unfällen vorzubeugen. Und Eltern gehen am besten mit gutem Beispiel voran. Veraltete und defekte Elektrogeräte sollten im Haushalt nicht betrieben werden und ab und zu hilft ein kritischer Blick auf Leitungen, Kabel und Steckdosen: Lose Steckdosen sollten befestigt, defekte Kabel etc. aus dem Verkehr gezogen werden.

Wichtige Dienste gegen Stromunfälle leistet der FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter). Einfach gesagt erkennt dieser Schalter, wenn ein Mensch ein nicht ausreichend isoliertes Gerät berührt und unterbricht dann sehr schnell den Stromkreis. In Neubauten ist dieser Schalter Pflicht, in Altbauten allerdings nicht. Wer mit der Familie also in einem älteren Haus wohnt, sollte FI-Schutzschalter unbedingt nachrüsten lassen.

 
 

Fazit:

Um Kinder vor gefährlichen Stromunfällen zu schützen, gibt es zahlreiche Maßnahmen. Das Wichtigste sind kindersichere Steckdosen, da hier die Gefahr am größten ist, besonders für Kinder im Krabbelalter. Regelmäßig sollten Eltern Leitungen, Kabel, Steckdosen und elektrische Geräte überprüfen. Als Vorbilder sollten sie selbst mit gutem Beispiel vorangehen und veraltete und defekte Elektrogeräte nicht benutzen.

Sicheren Schutz vor Stromschlag bietet ein FI-Schalter, der in Neubauten Pflicht ist. Der Schalter unterbricht den Stromkreis, wenn der Mensch ein nicht isoliertes elektrisches Gerät berührt.

Im Schalter und Steckdosen Shop finden Sie weitere Informationen mit Produkten zum Kinderschutz im Haushalt. >

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