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FI Schalter - Fehlerstromschutzschalter

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Der FI Schutzschalter, der der in Fachkreisen auch als RCD (residual current device; deutsch: Reststromschutzgerät) bezeichnet wird, schützt vor Stromschlag bei Berührung elektrischer Geräte. Er unterbricht in Millisekunden den Stromkreis, wenn Personen in Berührung mit einer defekten Leitung oder einem defekten Gerät kommen. Der FI-Schutzschalter unterbricht den Stromkreis bereits bei einer Stromstärkendifferenz von 30 Milliampere. Die normale Sicherung (Sicherungsautomat) reagiert erst bei einer Stromstärke von 16 oder mehr Ampere und schützt nur Leitungen und Elektrogeräte, nicht aber den Menschen.

In vielen deutschen Haushalten besteht dieser Schutz vor gefährlichem Stromschlag jedoch nicht. Die Nachrüstung ist dabei ganz einfach. Hier finden Sie eine große Auswahl verschiedener FI Schalter von Markenherstellern.

Wirkungsweise Fehlerstromschutzschalter

So funktioniert ein FI SchalterVerbraucher wie Lampen oder Küchengeräte haben hinfließende und wegfließende Ströme. Der Strom fließt durch den Leiter (L) hin zum Verbraucher und wieder zurück zur Stromquelle über den Neutralleiter (N). Stromquelle, Leiter und Verbraucher bilden also einen Stromkreis.

Die fließenden Ströme erzeugen elektromagnetische Felder, die sich durch die entgegengesetzten Richtungen der Stromflüsse jedoch wieder aufheben. Allerdings nur, wenn beide Ströme die gleiche Stärke haben. Sobald sich der Rückstrom jedoch verändert, entsteht zwischen eine Differenz zwischen den beiden Leitern und somit ein messbares Magnetfeld im FI Schutzschalter. Dadurch wird wiederum in der Spule des Schutzschalters eine Spannung induziert und der FI Schalter wird ausgelöst. Der Stromkreis ist unterbrochen - das bedeutet bester Schutz vor gefährlichem Stromschlag.

Die Skizze zeigt einen Fehlerstromschutzschalter in einem einphasigen Stromkreis. 1: Schaltschloss; 2: Auslösespule; 3: Summenstromwandler; 4: Prüftaste. Bildquelle: „FISkizze“ von FISkizze.JPG: de:User:Elchrisoderivative work: Markus Matern - FISkizze.JPG. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:FISkizze.svg#/media/File:FISkizze.svg


FI Schutzschalter Pflicht

Besonders wichtig ist der FI-Schalter im Bad. Werden dann defekte Geräte wie Fön oder Rasierer mit feuchter Haut und barfuß benutzt, besteht Lebensgefahr. Deshalb muss heute bei Neuinstallationen die gesamte elektrische Anlage des Bades mit einem Fi-Schalter geschützt sein.

Auch Kinderzimmer sollten unbedingt durch FI-Schutzschalter abgesichert werden. Steckdosen und elektrisches Spielzeug ohne FI-Schalter können hier schnell zu einer ernstzunehmenden Gefahr werden. Bei Altbauten sollten bestehende Steckdosen deshalb unbedingt durch FI Steckdosen mit eingebauten Fehlerstroms ersetzt werden.

Der Gesetzgeber sieht vor, dass in jedem neu eingebauten Steckdosen-Stromkreis auch ein FI-Schutzschalter stecken muss. Diese Regelung gilt seit 2009. Bereits seit 1984 sind die Schutzschalter für Feuchträume in Neubauten Pflicht. Allerdings gibt es keine Nachrüstpflicht für Altbauten.

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